Stricken

Ella!

Meine Mitarbeiterin Monika liebt ja die Garnqualität „Ella“ von Lang Yarns schon immer. Ich habe sie noch nie verstrickt, und als ich dann vergangenen Herbst die neuen Garne für die jetzige Sommersaison ausgesucht habe, war ein tolles Modell für dieses Garn dabei. Zum stricken für Ausstellungsmodelle bekomme ich die Wolle immer schon früher, und so habe ich im Jänner begonnen, diese Tunika aus dem aktuellen               Fatto a Mano 243 zu stricken:

Ella
Tunika aus FAM 243

Beim Rückenteil sind die Ärmel mit angestrickt, und durch die doch recht dünne Qualität waren bereits beim Anschlag reichlich Maschen auf der Nadel. Das Vorderteil wird dann aus zwei Teilen gearbeitet, die mit außenliegender Naht zusammengesetzt werden. Die Bindebänder werden auf den angestrickten Besatz am fertigen Stück dann aufgenäht.

Und was soll ich sagen? Meine Tunika kommt der aus dem Magazin sehr nahe:

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Gemacht hat die Fotos diesmal mein 10jähriger Sohn, gestern morgen bevor der Schulbus gekommen ist. Ich finde, das hat ganz gut geklappt!

Verstrickt habe ich mehr als 9 Knäuel der Baumwolle/Polyester/Viskose/Polyamid Mischung (160m/50g), die sehr unregelmäßig verläuft, manchmal kommt sie dünn wie Nähseide daher, ein anderes Mal stabil wie ein Leinengarn. Im fertigen Stück kann man diese unterschiedlichen Strecken ganz gut erkennen.

Insgesamt war das Teil sehr langwierig wenn auch nicht sehr anspruchsvoll zu stricken. Vielleicht mache ich mir auch noch die Quasseln an die Bänder, sollen ja heuer sehr modern sein ; )

Das prächtige Wetter von gestern morgen hat bei uns auch heute noch gehalten, und so haben wir einen wunderschönen Badetag bei uns daheim am Teich verbracht.

Und jetzt werd ich mich noch ein wenig in die Sonne setzen und an meinem neuen Projekt weiterhäkeln!

Alles Liebe!

babs


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Bobbel 

Nennen sich die gefachten(= nicht verzwirnten), ziemlich großen Garnknäuel, die man in letzter Zeit so häufig sieht:


Ungstrickt oder -gehäkelt schon sehr ansprechend, finde ich!

Das Stricken gestaltet sich etwas mühsamer als gewohnt, da die 4 Fäden parallel verlaufen und nicht um sich selbst gedreht sind. Das erhöht das Risiko, zwischen die Fäden zu stechen und ein loses Fadenstückerl zu produzieren. Das ist für nicht-hinaschauer-beim-stricken so wie ich einer bin, natürlich gemein. Aber ich hab die Aufgabe ganz gut gemeistert und insgesamt nur 2-3 Hängefäden gemacht ; )

Gestrickt habe ich das Tuch Elefantenkringel das ich auf Ravelry gefunden habe.

Das Garn hat 600m auf 150g und ist für diese Art von Tuch fast zuviel, es wird sehr lang und bleibt aber relativ schmal. Besser passen würde ein klasssisches Dreieck, wo sich die Garnmenge besser verteilt.



Bei dieser Art von Farbwechsel wird nacheinander immer eine der Farben ausgetauscht, dazu werden alle 4 abgeschnitten und meint einem neuen wieder angeknotet. Mich stören aber die kleinen Knoten nicht, ich schneide sie nicht heraus sondern stricke einfach drüber.


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Wenn ich das Tuch zweimal um den Hals trage wie einen Schal ist es nicht zu groß und auch warm. Jetzt lasse ich es vorerst mal auf meiner Dame im Geschäft hängen, damit sich meine Kindinnen ein Bild von diesem Garn machen können.

Ich werde am Freitag mit meinem Schatz in aller Frühe von Wien nach Köln fliegen um dort die große H + H Cologne zu besuchen. Ich bin schon sehr gespannt was ich dort alles sehen und vor allem welche neuen Schätze ich für euch dort finden werde!

Alles Liebe!

Babs

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Wie versprochen 

fange ich damit an, meine Werke der letzten Wochen zu zeigen.

Ich habe die Babydecke fertig gestrickt, die ich vor fast einem Jahr begonnen habe. Am Anfang war die Begeisterung für die vielen kleinen Eckerln und den Farbwechsel groß, aber irgendwann kam dann der Frabwechsel nicht mehr so oft und wahrscheinlich auch ein anders Projekt dazwischen, und so ist die Decke in der Kiste gelandet. Sie war wohl so tief unten, dass ich sie nicht einmal in meinen Parallel-Strick-Beitrag erwähnt habe…

Nach Weihnachten dann, als ich in die Strickpause gezwungen wurde, habe ich nach nach einer kleinen Strickerei gesucht, die wirklich die Möglichkeit bietet, sie nach einer Weile aus der Hand zu legen. Davon gibt es ja nicht allzu viele, denn eine Reihe lässt sich immer noch stricken, oder?

Bei dieser Decke jedoch fällt es nicht sehr schwer, die Arbeit nach einem Eckerl aus der Hand zu legen, besonders dann wenn die Hand auch noch schmerzt, hier habe ich davon erzählt, (nein, ich habe es nicht ganz ohne Stricken ausgehalten, aber mich wirklich eingebremst!). Und so habe ich anfangs 2 Eckerl am Tag gestrickt und mit dem Besserwerden der Schmerzen dann immer ein bisserl mehr.

Und was soll ich sagen, ich kann gar nicht verstehen dass das gute Stück so lange gelegen hat, ist es doch wirklich wunderschön geworden!!



Die Decke misst in etwa 70*90cm und hat genau die richtige Größe um ein Zwergerl damit zuzudecken. Fast würd ich da gern ein eigenes Buzi drin einwickeln ; )

Die Decke wird jetzt mal im Geschäft bleiben, ich finde es immer schön, wenn aus den verschiedenen Wollen ein fertiges Stück da ist, das man angreifen kann. Man kann sich gleich ein ganz anderes Bild von der Qualität machen, finde ich!

Gestrickt ist die Decke aus der wunderbar weichen Babycashmerino von Debbie Bliss. Was die Wolle so besonders macht, sind die einzigartigen Farben. Sie haben eine ganz eigene Farbgebung und passen untereinander alle zusammen.



Die Decke wird zwar aus lauter kleinen Quadraten gearbeitet, die aber gleich aneinandergestrickt werden. Somit entfällt zwar das heissgeliebte zusammennähen, aber die Fäden zum vernähen bleiben trotzdem…


Ich habe die Decke mit drei Reihen Stäbchen umhäkelt, ich finde die Entscheidung für die Abschlussfarben immer etwas schwierig, nach der grünen Runde (die Farbe nennt sich „duck egg“) habe ich noch ein paar Maschen mit grau versucht, es dann aber so gelassen.



Irgendwann möchte ich es einmal schaffen, eine große Decke für die Couch zu stricken, aber ob ich das Durchhaltevermögen dafür besitze, bezweifle ich…

Alles Liebe,

Barbara

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Ruhig ist es hier

Und das ist mein auch bewusst, aber es bedeutet nicht, dass nicht gewerkelt und gemacht wird. Das Leben mit drei Kindern, zwei davon in der Schule (der dritte dann im Herbst), Arbeit und dem ganzen Rest, hält immer wieder etwas für uns bereit, sodass es ja nicht fad wird.

Für mich kann ich sagen, dass ich ganz schön ausgelastet bin, es geht von der Früh bis zum Abend immer dahin, jede Minute ist ausgefüllt, wenn dann zusätzliche Sachen wie Schularbeit oder unplanmässiges Fussballtraining dazukommen, wird es eh schon zum jonglieren, dass sich alles ausgeht und alle gut vorbereitet ihre schulischen Aufgaben erledigen können.

Der Abend ist dann allerdings meine Zeit. Wenn erst Mal die Kinder im Bett sind (ob sie dann auch schon schlafen ist eine andere Geschichte), bin ich mit meinen Pflichten fertig. Fertig im Sinne von : ich-mach-nichts-mehr-was-mir-nicht-Spaß-macht. Wenn mein Mann arbeitsbedingt abends nicht da ist, versuche ich einige Abende in der Woche im Nähzimmer zu verbringen. Ich nähe den Großteil meiner Kleidung selbst und auch meine Kinder haben einen guten Teil ihrer Garderobe aus eigener Produktion. Das ist nicht zu jeder Zeit gleich, aber ich bemühe mich! Die Abende, die wir zu zweit sind, sind dann eher für die Couch, wo wir uns sehr viel unterhalten, einen Film oder eine Serie gucken oder (mittlerweile sehr selten) auch mal etwas spielen. Aber bei allem habe ich meine aktuelle Handarbeit ( eine davon, hihi) da und stricke oder häkle dann, was sich natürlich beim Filmschauen sehr anbietet.

Handarbeiten entspannt mich in einem Maß, dass ich direkt unausgeglichen werde, wenn ich einen Tag einmal zu nichts komme. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich für mich ein Hobby gefunden habe, das mich so ausfüllt und befriedigt und obendrein auch noch praktisch ist!! Und das allergrößte Glück ist, dass ich mein Hobby zu meinem beruflichen Alltag gemacht habe und den ganzen Tag mit Meschen zu tun habe, die meine Leidenschaft für Wolle, Stoff und Handarbeiten teilen. Und diese Tätigkeit bringt mir den idealen Ausgleich zu unserem sehr turbulenten Familienleben, dass ich um nichts in der Welt tauschen würde, auch wenn ich mich jeden Abend auf die Bettgehzeit der Kinder freue…

In den letzten Wochen sind hier viele Dinge entstanden, in erster Linie Kleidung, die es aber noch nicht vor die Kamera geschafft habe. Das finde ich sehr schade, aber ich werde das noch nachholen, auf jeden Fall.

Ich kann euch heute zwei Strickereien zeigen, die ich gerade auf den Nadeln habe, aber recht viel sieht man noch nicht…


Mein großer Sohn hat sich Socken gewünscht. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich ist er eher „hitzig“, ihm ist quasi nie kalt und er überhört ganz lässig meinen Wunsch nach einer Haube auf seinem Kopf. Aber manchmal ist ihm dann schon ein wenig „frisch“ (das sagen wie hier bei uns wenn einem ein wenig kalt ist, oder wenn es draußen nicht so warm ist wie man vermutet), und dann geht er mit Stricksocken ins Bett. Also könnte ich ihm den Wunsch natürlich nicht abschlagen, habe einen Socken in Rekordzeit gestrickt (für mich Rekordzeit, Socken sind mein absoluter Stricknotfall, nur wenn ich sonst gar nichts mehr anderes habe) und kann mir nun mehrmals täglich die Frage nach der zweiten Socke anhören. Aber das Ende ist schon in Sicht, bald wird mein Schatz mit warmen Füßen schlafen.

Als zweites stricke ich an einer Frühlingstunika aus dem neuen Fatto-a-Mano von Lang Yarns, das ich gedruckt noch gar nicht in den Händen gehalten habe. Ich befinde mich in der glücklichen Lage, manche Modelle und viele Wollen bereits vorab zu verstricken, damit sie dann zu Saisonbeginn fertig sind. Ob es dieses Teil schaffen wird, weiß ich aber nicht, da hab ich noch einiges vor mir, was man hier sieht ist erst das Vorderteil, die Ärmel werden bei diesem Modell gleich mitaufgenommen, also warten noch lange Reihen auf mich.

Aber beim derzeitigen Wetter hat man doch eher noch Lust auf Winterstricken, oder?

Ich wünsche euch entspannte Tage mit einigen Zeitfenstern zum Handarbeiten!

Barbara

So, die Socken sind jetzt fertig und das Kind liegt glücklich damit im Bett:


Sie sind sogar fast gleich geworden, obwohl ich gar nicht auf den Rapport geachtet habe. Sonst wär sich kein ganzes Paar mehr ausgegangen, war ja kein ganzer Knäuel mehr. Es sind keine 3M Wolle übriggeblieben!

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Schon sind die Feiertage wieder um

Und ich hab nicht mal Frohe Weihnachten gewünscht. Dafür hatte uns das echte Leben zu fest im Griff! Wir haben das Feiern genossen und fast noch viel mehr genießen wir jetzt die Ferien, mein Laden ist auch geschlossen und so wird hier viel gespielt und entspannt!

Bereits vor den Feiertagen ist mein neues Lieblingskleidungsstück fertig geworden welches ich seither jeden Tag trage. Mir ist jetzt auch nicht mehr kalt, ein Unterhemd, ein Langarm-Leibern und darüber mein Viajante Poncho, und schon muss ich nicht mehr frieren:

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Meine Freundinnen Irene und Monika haben dieses schöne teil bereits im Laufe des Jahres gestrickt, und spät aber doch ist das Virus auch zu mir übergesprungen, ich musste auch unbedingt eines haben.

Gestrickt habe ich wieder einmal aus einer meiner Lieblingsqualitäten, und zwar der Novena von Lang Yarns, diesmal in Color. Ich mag die Zusammensetzung (Wolle, Alpaka und 20% Polyamid), sie ist sehr leicht aber trotzdem sehr warm. Trotz ihrer Lauflänge von 220m auf 50g wird sie mit Nadelstärke 5 gestrickt. Außerdem habe ich meine anderen Werke aus der Novena schon öfters in der Maschine gewaschen und es hat ihr Erscheinungsbild nicht beeinträchtigt, sie wuckerlt (fusselt) auch fast nicht. Verbraucht habe ich fast 5 Knäuel.

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Was ich besonders mag ist, dass man den Poncho einfach zum Hals hinaufschiebt, bevor man die Jacke anzieht, wodurch ein Halstuch entsteht, dass sich super-voluminös um den Hals schmeichelt. Wenn man dann in die Wärme hineinkommt, zieht man sich das Gestrick am Körper herunter und kuschelt sich darin ein!

Ist dann ein bisserl fummelig bis es so sitzt wie man es gerne hätte, aber drunter ist es echt warm!

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Über die Weihnachtsfeiertage habe ich mein Viajante bei jeder Gelegenheit getragen, und ih freue mich schon aufs nächste Mal wenn ich es anziehen kann.

Der Abschluss aus den Lochreihen rollt sich entgegen meiner Befürchtungen auch ohne spannen nicht auf, wirklich nur ein kleines bisserl.

Ein kleines Aber gibt es noch, und zwar wollte ich das Tuch letzten Montag so dringend fertig haben dass ich das Ziehen in meinem rechten Handgelenk nicht beachtet und trotzdem weitergestrickt habe. Jetzt hab ich eine (selbst-diagnostizierte) Sehnenscheidenentzündung… Eigentlich wollt ich in meiner freien Woche schon ein wenig (oder eher viel) stricken, aber jetzt muss ich auch davon Urlaub machen… Dafür kann ich dann nach der Zwangspause umso motivierter ins neue Jahr starten!

Insgesamt kann ich jetzt schon sagen dass Viajante eines meiner Lieblingsstrickstücke überhaupt sein wird!

Ich wünsch euch von ganzem Herzen ein zufriedenes und dankbares neues Jahr 2017!

Babs


Wolle: Lang Yarns Novena Color aus meinem Laden
Anleitung: Viajante aus Strickmich! von Martina Behm
Verlinkt bei Rums und Create in Austria
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Ich brauche warme Finger

Und wenn die Handgelenke warm sind, sind auch gleich meine Finger deutlich wärmer. Fäustlinge wären natürlich noch besser, aber damit lässt sich ja nicht so gut arbeiten, und schon gar nicht stricken! Denn in erster Linie hab ich im Laden kalte Finger, und wenn mal nicht soviel los ist, kann ich zwischendurch zu den Nadeln greifen! Darum hab ich mir schon das zweite paar Stulpen gestrickt – in dieser Wintersaison.

Ausgesucht hab ich mir dazu die Cashmere30 von Kation und die Eulenstulpen von talu.de. Eulen aus Zöpfen gestrickt gibt es ja schon lange, ich hatte schon längere Zeit vor, sie zu probieren. Die Anleitung war sehr verständlich und die Stulpen auch schnell fertiggestrickt. Nur das Aufnähen der Augen ist eine Spielerei, es geht schnell und die Eule schaut gar nicht mehr freundlich drein…

Aber seht selbst:

img_4135Schaut jetzt wirklich so aus als würde die rechte böse schauen! (Oder als ob sie ein ganz anderes Tier wäre!).

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In der Anleitung wäre vorgesehen gewesen, die glatten Maschen verschränkt zu stricken, aber darauf habe ich verzichtet. Außerdem ist sie für dickere Wolle geschrieben, ich habe aber alles 1:1 übernommen und sie passen wunderbar!

Und natürlich nicht zu vergessen ist die Wolle allein schon unglaublich weich, aber verstrickt gewinnt sie nochmal einiges dazu!

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Ich hab aber auch schon wieder was anderes fertig gestrickt, das zeig ich euch dann bald!

Gute Nacht!

babs


Anleitung: talu.de
Wolle: Cashmere30 von Katia, aus meinem Laden
Verlinkt bei Rums wo es jeden Donnerstag tolle Sachen zu bewundern gibt
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Armstricken

Auch das musste ich natürlich ausprobieren. Aber ich war mir immer sehr unsicher wegen der Wollstärke. Ich dachte, sie muss sehr sehr dick sein. Als mich vor kurzem ein Vertreter besuchte und mir die neue Qualität „Young“ von Lang Yarns zeigte, konnte ich mir dann ein gutes Bild machen. Natürlich habe ich sie gleich bestellt und ausprobiert! Sie ist mit 45m auf 150g ungefähr daumendick und lässt sich einfädig mit den Armen stricken.

Das ganze ist eine schräge Angelegenheit. Zuerst hab ich mir ein paar Videos angeschaut, im Folder zur Wolle wird ja auch vorgeschlagen, mit den Fingern wie mit Stricknadeln zu stricken. Das ist mir aber gar nicht gelungen, es wurde sehr fest und schwierig zu arbeiten.  Also wieder runter damit und auf den Armen angeschlagen. Das funktioniert eigentlich ganz gut, ich hab auch relativ schnell eine ganz flotte Technik entwickelt, indem ich die Wolle durch die Schlaufe gegriffen und gleich durchgezogen habe. Das kann man sich jetzt nicht wirklich vorstellen wenn man das selbst gerade nicht macht.

Allerdings wird Faulheit immer ziemlich schnell bestraft, und so hab ich einen riesigen Rietscher (schon wieder ein österreichisch-regionales Wort!! Es bedeutet Wirrwarr, wie nennt ihr das??) bekommen, weil ich die Wolle nicht zum Knäuel gewickelt habe. Also hab ich bei gut der Hälfte die ganze Geschichte noch einmal aufgetrennt und vorne begonnen. Die Technik des Armstrickens automatisiert sich ganz gut, nur hab ich bemerkt, wenn ich anfange nachzudenken wie ich da so tue, dann konnte ich es nicht mehr. Also einfach machen!!

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Angeschlagen habe ich 9 Maschen und gestrickt bis ungefähr noch zwei Meter übrig waren. Dann versucht, locker abzuketten. Und weil es so leicht ging, hab ich das ganze gleich noch mit den fingern zu einem Loop zusammengenäht. Ein Projekt, für das man gar nichts braucht außer der Wolle und etwas mehr als eine halbe Stunde Zeit, wenn man nichts auftrennen muss ; )

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Ich kann mir das Gestrick zweimal um den Hals wickeln, die sehr großen Maschen schmiegen sich dann kuschelig an! Etwas anderes mit den Armen zu stricken als einen Schal oder Loop kann ich mir aber nicht vorstellen, denn ich hab meine Stricksachen schon gern großflächig und satt gestrickt!

Die „Young“ besteht zu 100% aus Merinowolle, ist also sehr weich und kann gar nicht kratzen.

Einen entspannten Wochenstart wünsch ich euch!

Babs


Wolle: „Young“ von Lang Yarns, aus meinem Laden